Waldheimfest und Stadtlauf Berlin - die Generalprobe
Am gestrigen Samstag gab es in Waldheim das Waldheimfest. Mit großem Engagement haben Detlef und Monika aus diesem Anlaß einen kleinen Lauf liebevoll organisiert. Ohne Zeitnahme konnten 3, 5 bzw. 10 km auf einer sehr schönen Waldrunde gelaufen werden. Später gab es dann auch noch einen Bambinilauf und es durfte auf einer gesperrten Straße gescatet werden. Alles war liebevoll und familiär organisiert. Ich habe mich ein wenig als Helfer betätigt und bin auf der zweiten Runde gemeinsam mit Gisela gelaufen. So konnten wir mal wieder Neuigkeiten austauschen, da wir uns nicht so oft treffen, war das sehr angenehm.
Das kleine, aber feine Läuferfeld am Start.
Monika hat die Urkunden geschrieben, die jeder Teilnehmer erhalten hat..
Und Detlef hatte alle Hände voll zu tun.
Der Bambinilauf war am stärksten besetzt.
Später kamen dann auch noch Tina, René und Angelique angeradelt.
Gemeinsam mit ihnen haben wir dann noch erfolgreich an der Tombola teilgenommen,
und einige Preise abgeräumt.
Später begann es dann zu regnen, aber davon ließ sich niemand beeidrucken.
Es war eine nette, kleine Veranstaltung, die eigentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.
Nachdem ich gestern beim Waldheimfest eine lockere 5 km-Runde im Wald gelaufen bin, und abends mit Hartmut auf einer Gartenparty war, bin ich heute mit einigen Lauftreffis bei der Generalprobe gelaufen. Hier hatten alle Aktiven noch einmal die Möglichkeit, ihre Form für den bevorstehenden Berlin-Marathon zu testen. Dieses Angebot wurde dankbar angenommen. Das zeigt die hohe Teilnehmerzahl. Der Lauf war schon vor dem Anmeldeschluß ausgebucht. Deshalb hatten einige Spätentschlossene unseres Lauftreffs keine Chance mehr, hier zu starten.
Unsere Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln verlief sehr angenehm und stressfrei.
Am Bahnhof Zoo hieß es umsteigen in die U-Bahn. Nach 45 Minuten waren wir am Ziel.
Nun folgte ein kurzer Rundgang. Es gab genügend Dixi-Toiletten, einen Erdinger Stand, sowie Verpflegungs und Werbestände. Auch Zelte für die Kleideraufbewahrung waren vorhanden, allerdings ohne Bewachung.
Nach dem obligatorischen Gruppenfoto bereitete sich dann jeder auf den Start vor.
Tina und René waren mit dem Auto angereist, das benutzten wir dann auch mit zur Kleideraufbewahrung.
Und dann ging es auch schon langsam zum Start.
Kurz vor dem Start wurde von Martin und mir die Idee geboren, den Lauf evtl. gemeinsam zu bestreiten. Wir standen dann auch gemeinsam weit hinten im Startblock, überquerten gemeinsam die Ziellinie, und dann folgte ein wunderschöner, gemeinsamer Lauf ohne Tempoambitionen.
Es waren 2 Runden á 10,5 km zu bewältigen. In der ersten Runde hatten wir uns noch viel zu erzählen. Die Streckenführung gestaltete sich etwas wellig. Zeitweise ging es langgestreckt nach oben, aber dann auch wieder lange nach unten. Es war eine sehr schöne, kurzweilige Strecke. Kurz bevor wir den Zielbogen zum ersten Mal erreichten, wurden wir bereits von dem Sieger des Laufes überrundet. Der war wirklich wahnsinnig schnell.
Wir liefen nun gemütlich in die zweite Runde. Unsere Gespräche ebbten langsam ab, und ich begann die Strecke zu genießen. Das Läuferfeld war nun etwas ausgedünnt, und wir begannen, ohne Absicht, das Feld langsam von hinten aufzurollen. Da wir unser Tempo bis zum Ziel gleichmäßig halten konnten, und uns am Ende nichts mehr zu erzählen hatten, wurden wir sogar noch etwas schneller.
Gemeinsam haben wir es dann geschafft, mit exakt der gleichen Brutto- und Nettozeit über die Ziellinie zu laufen.
Es hat riesig Spaß gemacht, gemeinsam mit Martin zu laufen.