Zurück aus Weeze
Am Samstag Morgen um 7 Uhr starteten wir in Richtung Weeze. Bianka, Moni, Detlef und Wolfgang wollten sich in das Abenteuer "Fisherman´s Strongman Run 2010" stürzen.
Ich habe lange überlegt, wollte es mir dann aber doch nicht antun. So beschloss ich, wenigstens als Betreuer und Fotograf dabei zu sein. Und ich habe es nicht bereut. Wir hatten sehr viel Spaß.
Passend zu Ereignis gestaltete sich auch unsere Unterkunft sehr abenteuerlich. In Weeze gibt es ein Heuhotel. Dort haben wir uns kurzer Hand eingemietet. Das war Abenteuer pur.
Nach dem Schlafen im Heu gab es eine heiße Dusche und ein gutes Frühstück.
Am Sonntag startete der wahrscheinlich härteste Lauf Deutschlands um 12 Uhr. Wir sind auf Empfehlung von erfahrenen Läufern rechtseitig zum Startgebiet gefahren. So hatten wir eine entspannte Anreise und einen günstigen Parkplatz. Trotz sehr guter Organisation und fachmännischer Einweisung auf den riesigen Parkflächen haben es nicht alle der über 8000 gemeldeten Teilnehmer pünktlich zum Start geschafft. Es war der blanke Wahnsinn, wie sich die Autuschlange in Richtung Start gestaut hat.
Wir hatten jedoch genügend Zeit, uns im Startgebiet umzuschauen. Es gab sehr viel zu sehen, Sogar ein kostenloses Frühstück mit vielen Leckereien wurde angeboten.
Unser Team vor dem Start
Ich hatte die Absicht, eine Stunde vor dem offiziellen Start die Strecke entgegengesetzt zu laufen. Und das tat ich dann auch. Und das war schon ein Erlebnis für sich. Was sich da meinen Augen und Beinen bot, kann ich kaum beschreiben. Aber ich habe viele Bilder. Die Läufer hatten mein vollstes Mitgefühl, aber auch etwas Schadenfreude. Schließlich ging ja hier jeder freiwillig auf die Strecke.
Nach etwa 5 km habe ich mir an einem schönen Schlammloch einen Platz in der ersten Reihe gesichert. Hier wollte ich auf das Läuferfeld warten, um die ersten Fotos zu schießen. Das bekommt man nicht oft geboten.
Und das ist das Ergebnis.
Nachdem auch meine Lauffreunde das Schlammloch passiert hatten, bin ich weiter entgegengesetzt zur Laufstrecke gelaufen. Das war aber gar nicht mehr so einfach.
Um die Läufer nicht zu behindern, mußte ich oft ausserhalb der Absperrungen laufen. Hier war der Boden fast flächendeckend mit Dornengestrüpp bewachsen. So wurde es auch für mich kein leichter Lauf, ganz zu schweigen von den teilweise sehr steilen Anstiegen, die die Läufer herunter laufen durften. Da mußte ich ja hoch.
Wasserloch und Sandberge waren unter anderem zu bewältigen.
Hier nun noch einige Impressionen:
Eingang zum Startbereich
Diese Schuhe wurden komplett entsorgt.