Schlaubetal-Marathon
Bereits am Freitag bin ich gemeinsam mit Jeannette nach der Arbeit in Richtung Eisenhüffenstadt gefahren.
Auf der Autobahn ging schon viel versprechend der Vollmond auf.
Als wir in Eisenhüttenstadt ankamen, waren noch nicht sehr viele Leute dort.
Aber liebe Freunde trifft man immer.
Wie immer waren schon sehr libevolle Vorbereitungen getroffen.
Wunderschöne Pokale standen bereit,
Und die Bühne war mit netten herbstlichen Detils dekoriert.
Steffen war auch schon vor Ort und half Anett ein wenig beim ausgeben der Startnummern.
Da es bereits 20 Uhr war, beschlossen wir, noch beim Italiener essen zu gehen, und dann wurde es auch schon Zeit zum schlafen gehen.
Ich habe in meinem Wohni geschlafen, während es sich die Anderen in der Turnhalle gemütlich machten. Als ich am nächsten Morgen von Anett mit frischen Brötchen geweckt wurde, mußte ich feststellen, das die Scheiben meines Autos eine dicke Eisschicht trugen. Es muß eine sehr kalte Nacht gewesen sein, wovon ich aber nichts bemerkt habe. Allerdings hatte ich mich auch in drei Decken gehüllt und mich warm angezogen. Das war eine gute Wahl. So konnte der Tag für mich gut ausgeschlafen beginnen.
Am frühen Morgen sah die Wiese hinter meinem Auto einsam und verfroren aus.
Eine Stunde später, nach einem leckeren Frühstück, hatte sie sich in einen vollen Parkplatz verwandelt.
Nun waren auch weitere Bekannte eingetroffen.
Die Wiese ist überflutet. :-)
Zu uns gesellte sich noch Monika. Damit waren wir eine relativ kleine Lauftreffgruppe.
Besonders gefreut habe ich mich auch, das Ecky dabei war.
Und Tom kannte ich bisher auch nur vom Erzählen und von FB.
Nun habe ich ihn ebenfalls kennen gelernt. War nett. :-)
Schneell verging die Zeit bis zum Start. Zuerst wurden die Teilnehmer des Viertelmarathon auf die Strecke geschickt. Kurz darauf erfolgte dann auch unser Start. Marthonis und Halbmarathonis starteten gemeinsam.
Langsam setzte sich das Läuferfeld in Bewegung. Und ich war mitten drin. Ich fand sehr schnell mein Tempo, in dem ich mich wohl fühlte. Ich trabte munter vor mich hin und freute mich über das schöne Wetter. Nach 8 km trieb es mich zum ersten Mal in den Busch. Da sah ich unsere Monika vorbei huschen.
Hier hatte ich einen guten Blick auf die Strecke. :-)
Ich habe mich über Moni so gefreut, dass ich beschloss, mit Ihr gemeinsam weiter zu laufen.
Als ich sie eingeholt habe, war sie sehr erstaunt, weshalb ich auf einmal hinter ihr war.
So kann man immer wieder für Überraschungen sorgen. :-)
Schönes Wetter und nette Begleitung. Kann ein Lauf schöner sein?
An den Verpflegungspunkten haben wir uns Zeit genommen.
Hier wurden wir von Klaus überholt, der heute Bestzeit gelaufen ist und damit sehr glücklich war.
Nach 13,5 km geht es in das schöne Schlaubetal.
Hier ist der goldene Herbst deutlich zu spüren.
Wir nehmen uns auch Zeit zum fotografieren.
Es gibt so viele schöne Details.
Es wäre schade, diese schönen Momente nicht festzuhalten.
An der Mühle wurden wir von Ecky eingeholt.
Er ist immer gut drauf und hat uns ein Stück begleitet.
Leider mußte er bei km 24 aussteigen, weil ihn seine Ferse plagte.
Immer wieder reizte es mich, die schönen Aussichten festzuhalten.
Aber wir mußten ja weiter.
Moni hat sich auch nicht von der Uhr hetzen lassen. das fand ich gut.
Beeindruckt haben mich auch die gelben Rapsfelder, die im Sonnenschein leuchteten.
Bei Kilometer 30 überraschte uns Beate am Streckenrand mit einem tollen Spruch.
"Jetzt umkehren wäre blöd" Stand auf ihrem Schild. :-)
Sie ist hier im letzten Jahr ihren ersten Marathon gelaufen. Und nun feuerte sie uns an.
Danke dafür, liebe Beate.
Und hier ist schon wieder ein Verpflegungspunkt. Wir sind bei km 33.
Mitten im Wald erwartet uns der nächste Verpflegungspunkt.
Nun sind nur noch ca. 6 km zu laufen. Die Strecke ist hier nochmal sehr anspruchsvoll.
Auch so etwas gibt es an der Strecke. Einfach schön, von den Anwohnern gestaltet.
Caprisonne und kleine Naschereien sind hier aufgebaut.
Leider sind wir schon viel zu satt, um hier noch zuzugreifen. Wir hätten es gerne getan.
Wir haben die Zielgerade erreicht.
Und nun sind wir nach einem wundervollen gemeinsamen Lauf im Ziel.
Danke an Jeannette für das schöne Foto.
Und Steffen hat uns auch erwischt. Dankeschön. :-)
Anett hat uns persönlich die Medailien umgehängt Danke auch dafür.
Ihr seid Spitze dort im Schlaubetal. (Foto von Steffen)
Das war mein 7. Lauf im Schlaubetal. und der 8. Lauf wird folgen.
Zu Hause gab es dann die leckeren Schlaubetaler mit einem heißen Kaffe.
Vielen Dank auch dafür an die lieben Schlaubetaler. Ihr seid Spitze.
Ich habe es zwar bereits an anderen Stellen erwähnt, aber man kann es nicht oft genug sagen. Dieser Lauf ist ein Lauf, der von Läufern für Läufer organisiert wird. Hier stimmt einfach alles.
Die liebevolle Betreuung, die professionelle Streckenmarkierung, der Fotoservice, die umfangreiche Verpflegung und die Betreuung rund um den Lauf lassen keine Wünsche offen. Ich bin immer wieder gerne dabei.