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Rommarathon, der Bericht

26. März 2010 , Geschrieben von Laufmauselke

Rommarathon - einer meiner läuferischen Träume ist nun wahr geworden. Am 21. März standen wir zu viert am Start.

Monika, Detlef, Wolfgang und ich wollten gemeinsam diesen Lauf genießen. Es sollte eine lockere Sightseeingtour durch die Straßen von Rom werden, vorbei an den historischen Kulissen der ewigen Stadt. Unsere angestrebte Zielzeit war eine 4:30ger Zeit.

Wir waren guter Dinge. Obwohl wir uns rechtzeitig in den Startbereich begeben haben, standen wir so weit hinten, das wir nach dem Startschuss 9 Minuten benötigten, die Startlinie überquerten. Aber da wir nicht auf Zeit laufen wollten, war uns das egal.

Das Wetter spielte heute auch mit. Die Vorhersage versprach einen Mix von Sonne und Wolken, 15 Grad und windstill. Genauso kam es auch.

Schnell merkten Monika und ich, dass unsere Kleiderwahl nicht ganz optimal war. Unsere Unterhemden unter dem kurzen Laufshirt hätten wir uns sparen können. J

Diese haben wir dann kurzer Hand bereits nach 2 km ausgezogen. Und schon lief es sich wieder leichter. Zu warme Kleidung kann auch lästig sein.

Nach ca 4 km wurde mir das Tempo etwas zu schnell. Monika und Detlef  liefen mir langsam davon, während Wolfgang bei mir blieb.

Und dann merkte ich wieder, dass jeder Lauf seine eigenen Tücken hat. Ab km 6 bekam ich Probleme mit dem Magen. Ein unangenehmer Druck und eine ungewöhnliche Übelkeit verhinderten ein weiteres Laufen in dem bisherigen Tempo. Nun musste ich auch Wolfgang bitten, mich alleine zu lassen. Ich wollte nicht in seiner Gegenwart leiden, und so sollte er wenigstens versuchen, sich wieder Detlef und Monika, die schon lange nicht mehr zu sehen waren, anzuschließen.

So schlich ich nun dahin, wurde von vielen Marathonis überrollt und hing meinen Gedanken nach. Diese wanderten auch zu Silke, die oft unter Magenproblemen leidet. Darum beneide ich sie wirklich nicht. Für mich war es das erste Mal.

Irgendwann überholten mich die Tempomacher der 4:45 h. Nun befürchtete ich, dass ich auch bald die Ballons der 5 h Marke sehen werde. Ich war traurig und litt still. Aber ins Ziel wollte ich laufen. Ich bin nicht nach Rom gekommen, um hier den Lauf vorzeitig zu beenden.

Dieser Zustand dauerte ganze 3 km. Dann waren auf einmal alle Leiden verschwunden. Ich konnte wieder laufen, und ich konnte auch wieder schneller laufen. J

Und ich konnte schnell laufen, so schnell, das ich Hoffnung hatte, meine 3 Mitstreiter irgendwann wider zu finden, und das ich mit auf das gemeinsame Zielfoto zu komme.

Nun hatte ich auch wieder einen Blick für die sagenhaften Kulissen, an denen ich vorbei flog. J

Es hat wieder Spaß gemacht, und da ich ein Ziel vor Augen hatte, gepaart mit den schönen Ansichten am Streckenrand, ließen die Kilometer schnell an mir vorbei fliegen.

Allerdings kam ich schon bei den angezeigten Zwischenzeiten bei km 20, 25 und 30 ins Grübeln. Die zeigten mir nämlich deutlich an, das meine 3 gesuchten Lauffreunde entweder viel schneller als geplant unterwegs waren, oder das ich sie übersehen habe, und schon vor ihnen laufe. Also, was soll ich nun tun? Ich wollte unbedingt auf das gemeinsame Zielfoto. Soll ich nun weiter rasen, oder soll ich Tempo raus nehmen und warten?

Ich entschied mich für die erste Variante. Und das war gut so. J

Bei exakt km 31 sah ich plötzlich Wolfgang mit seiner Kamera am Wegesrand stehen. Er wollte Monika fotografieren, die plötzlich auch vor mir auftauchte. Schnell lief ich ran, um mit auf das Bild zu kommen, und es ist mir damit gelungen, alle mit meiner plötzlichen Anwesenheit zu überraschen. Das war wunderbar. Während Wolfgang mich bereits für tot erklärt hatte, war Monika die ganze Zeit davon überzeugt, dass ich wieder auftauche.

Nun konnten wir die letzten Kilometer gemeinsam genießen. Es war ein Traum. Wir hatten sehr viel Spaß. Bei Kilometer 40 stand Otto mit der Kamera an der Strecke. Er hatte sich während unseres Laufes Rom von der anderen Seite angesehen.

Unser gemeinsamer Zieleinlauf vor dem gigantischen Colosseum von Rom war überwältigend schön.
Und am Montag Morgen bin ich um 6 Uhr mit Otto und Wolfgang um den Vatikan gelaufen.
Dieses Erlebnis Rom werden wir nie vergessen.

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S
<br /> Liebe Elke,<br /> viele Glückwünsche auch von uns und was für ein toller Zieleinlauf, das habt Ihr gut gemacht.<br /> Du hast einen schönen Bericht geschrieben und die Fotos<br /> sind prima, die muss ich mir noch mal in Ruhe ansehen.<br /> Viele Grüße<br /> Stefan<br /> <br /> <br />
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S
<br /> Glückwunsch Elke, Durchhalten lohnt immer, Klasse!<br /> <br /> Grüße Otto von mir.<br /> <br /> <br />
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L
<br /> @Liebe Erika, Du leistest ja auch schon wieder eine ganze Menge. Vielen Dank für Deine liebenWorte. Du hast auch meinen Respekt.<br /> @Anette, schön, das Ihr in Athen laufen werdet. Ich werde an Euch denken und freue mich schon jetzt auf die Berichte. Da möchte ich nämlich auch noch hin. :-)<br /> Ganz liebe Grüße von<br /> Laufmaus Elke<br /> <br /> <br />
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A
<br /> Du bist wahrlich ein Stehauf-Frauchen.<br /> Ganz herzlichen Glückwunsch zum gemeinsamen Zieleinlauf in Rom. Ich kannmir schon in etwa vorstellen, wie das für euch gewesen sein muss und fiebere schon ganz gespannt DEM Event unserer<br /> Schlaubetaltruppe entgegen: Athen-Marathon :-)).<br /> Gute Erholung und liebe Grüße von Anett<br /> <br /> <br />
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I
<br /> Liebe Elke,<br /> auch an dieser Stelle:<br /> Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Rom Marathon.<br /> Deinen Bericht habe ich voller Spannung gelesen.<br /> Einfach super, wie Du Dich während des Laufes berappelt hast.<br /> Und dann heute den HM, Du bist unschlagbar.<br /> Liebe Grüße<br /> Erika<br /> <br /> <br />
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