Lauf der Sympathie
Meine Alternative zum Syltlauf war ein voller Erfolg. Da es ein Heimspiel für mich und meinen Lauftreff war, hat es riesig Spaß gemacht, hier mit vielen meiner Lauffreunde gemeinsam zu starten.
Und es gab auch einen Überraschungsgast. Als Erika gestern Abend auf meinem Blog von meinem Mißgeschick gelesen hat, war bei ihr die Freude groß. Sie hatte sich auch für den Lauf der Sympathie angemeldet, hat es aber niemandem verraten. Nun war sie sehr froh, das ich zu Hause bin und ihr zur Seite stehen konnte.
Sofort hat sie mich angerufen, und wir haben uns für den nächsten Morgen verabredet, um gemeinsam Ihre Startnummer abzuholen. Aber wir hatten mal wieder nicht mit der Deutschen Bahn gerechnet. Obwohl Erika sehr zeitig in Richtung Falkensee gestartet ist, verzögerte zich wegen mehrerer Zugausfälle ihre Anreise, so dass ich ihre Startnummer schon mal alleine geholt habe. Kurz nach 10 Uhr traf dann Erika endlich bei mir ein.
Es blieb uns noch ein wenig Zeit, unsere Sachen im Kleiderbeutel zu verstauen, und Hartmut hat auch noch ein Foto von uns geschossen.
Dann wanderten wir ganz in Ruhe zum Start, der nur gute 500 m entfernt war. Dort gaben wir unsere Kleiderbeutel ab, und dann trafen wir nach und nach alle Lauftreffis. Natürlich gab es ein allgemeines Erstaunen wegen meiner Anwesenheit. Aber wir haben uns alle darüber gefreut, das ich nun doch noch hier an den Start gegangen bin.
Es wurden die üblichen Gruppenfotos gemacht und viel geredet, bevor dann endlich, pünktlich um 11 Uhr, der Startschuß fiel.
Ich stand im Startblock ziemlich weit hinten, um Hartmut an der Strecke zu treffen. Er hatte mir versprochen, dort zum Zuschauen hin zu kommen.
Hartmut stand tatsächlich mit Anja an der Strecke. Er hat vor Freude geweint, und Anja hat Fotos gemacht.
Hinterher hat Hartmut sein Erstaunen geäußert, wie viele Läufer dort gelaufen sind. Das hatte er nicht erwartet.
So kam es dann auch, das ich Erika auf dem ersten Kilometer ein Stück begleiten konnte. Dort stand unsere Monika als Streckenposten. Natürlich hatte sie auch die Kamera dabei, und deshalb gibt es ein schönes Streckenfoto von Erika und mir.
Danach begann ich dann aber endlich zu laufen. Leicht und locker lief es heute, und die Kilometer flogen flott an mir vorbei. Zwei mal sah ich noch Monika mit Ihrem Fahrrad. Ich habe Ihr meine wärmenden Utensilien gegeben (Mütze,Handschuhe und Halstuch), was ich später bereuen sollte.
Es hat riesig Spaß gemacht, hier mal wieder mit zu laufen. Nach 51:41min lief ich über die Ziellinie.
Uns wurde eine Medaille umgehangen, und dann gab es kalte Getränke. Leider nur alkoholfreies Krombacher Bier, Weizen und Radler. Davon wurde mir sehr schnell kalt. Bei den eisigen Temperaturen war das auch kein Wunder.
Als ich dann endlich meine Wechselsachen in Empfang genommen hatte, da merkte ich, das ich keine Mütze und keine Handschuhe hatte. Das bekam mir gar nicht gut.
Aber auch hier wurde mir geholfen. Barbara hatte noch ein Basecape übrig. Damit konnte ich die Zeit gut überbrücken, bis ich Moni und Detlef traf, und meine Mütze wieder hatte. Es ist gut, das man so viele Freunde hat.
Zum Abschluß trafen wir uns dann alle im Florida-Eiskaffé zu einem leckeren Eisbecher. Den haben wir uns heute verdient.
Erika war mit Ihrer heutigen Leistung übrigens auch sehr zufrieden. Aber darüber hat sie ja selbst berichtet.
Die Freude sieht man Erika an. Herzlichen Glückwunsch, liebe Erika.