Kinder wie die Zeit vergeht
Nun ist es schon wieder eine Woche her, das ich den Berlin-Marathon gelaufen bin. Es war mein 21. Marathon in Berlin, und es war wie immer ein unvergesslich schönes Marathon-Wochenende mit lieben Freunden.
Begonnen hat alles mit dem Frühstückslauf am Samstag morgen. Hier ist die Stimmung schon fast auf dem Höhepunkt.
Schon auf dem Weg zum Start hatten wir sehr viel Spaß.
Die Stimmung konnte besser nicht sein.
Und wir lernten Thomas kennen, der zur großen Familie der Streakrunner gehört.
Als sich das Feld in Bewegung setzte flogen die Ballons in den Himmel.
Thomas lief im Streakrunner-Shirt. Das sah schick aus.
Nach ca 6 km hatten wir das Olympiastadion erreicht, wo uns ein Frühstücksbuffet erwartete.
Das war ein sehr schöner Auftakt für den Marathon.
Am Abend trafen wir uns dann zur privaten Pasta-Party in unserem Garten.
Hartmut hatte wieder die leckersten Soßen gekocht, die man sich wünschen kann.
Hier war mein Lauftreff zahlreich vertreten,
Viele Streakrunner waren da,
und erstmals auch die Radiergummis.
Mit einem Lagerfeuer und einem Schluck Rotwein beendeten wir diesen schönen Abend,
um am nächsten Morgen pünktlich am Zug in Richtung Berlin zu stehen.
Schon im Zug trafen sich meine zahlreichen Lauftreffis.
Es war eine fröhliche Stimmung, und vor dem Kanzleramt trafen wir uns wie verabredet zum Fototermin.
Danach begaben wir ins in unseren Startbereich.
Nachdem ich meine Sachen abgegeben habe, bin ich gemeinsam mit Daniela in Richtung Startblock gegangen. Dort haben wir dann auch noch Bianka, Tina und Frank getroffen. Alles lief sehr ruhig ab. Endlich war es soweit. Der erste Startschuß fiel pünktlich um 8:45 Uhr. Dann durften wir nachrücken.
Langsam bewegten wir uns in Richtung Startlinie. Irgendwann habe ich diese dann auch erreicht, und dann setzte sich das Feld langsam in Bewegung. Es war für mich von Anfang ein eine wunderbare Stimmung. Ich lief sehr locker los und horchte immer wieder in meinen Körper hinein, da ich aufgrund einer Muskelverspannung nich ganz fit war. Es machte sich auch, wie ich erwartet hatte, ein leichter Schmerz bemerkbar, der aber erträglich war, und nicht schlimmer wurde. Nachdem ich die ersten 5 km ohne nennenswerte Probleme bewältigt hatte, war ich voller Hoffnung, mit diesem Tempo den Lauf durchlaufen zu können.
Es macht mir immer Spaß, ganz außen zu laufen und die zahlreichen Zuschauer zu beobachten. Dabei vergeht die Zeit wie im Flug. Schnell waren 10 km erreicht, und schon gab es die ersten bekannten Gesichter an der Strecke. Hier stand Thomas mit Petra, und deshalb gibt es jetzt ein schönes Foto.
Am Strausberger Platz stand Winne mit der Kamera, und kurz vor dem Moritzplatz sah ich Silke an der Strecke. So suchte ich immer wieder nach bekannten Gesichtern. Meine Freundin Manuela stand 3 mal an der Strecke, Jana und Heiko waren da, und am wilden Eber war die Stimmung auch wieder hervorragend.
Ein weiterer Höhepunkt, auf den ich mich auch immer wieder freue, ist der Verpflegungspunkt zwischen km 34 und 35 auf dem Kudamm. Hier stehen die Hübis mit ganz viel Freude und es gibt sogar einen Schluck Cola. Und immer noch geht es mir gut.
Nun sind nur noch 7km zu laufen. Ich bekomme Flügel, weil es mir so gut geht. Darüber bin ich glücklich. Dieses Glücksgefühl wächst ab km 40. Hier habe ich nur noch das Gefühl zu schweben. Als ich die Straße unter den Linden erreicht habe, und in der Ferne das Brandenburger Tor sehe, bin ich voller Freude. Bei meinem Zieleinlauf schießen mir die Freudentränen in die Augen. Ich habe es geschafft, und ich hatte einen unwahrscheinlich schönen Lauf.
Meine Medaillie lasse ich mir, wie alle meine Lauftreffis, von Steffen umhängen. Das war wieder ein richtig schöner Lauf.
Im nächsten Jahr laufe ich meinen 22. Berlin-Marathon, wenn es meine Gesundheit erlaubt.