Feiern und Laufen im Regen
Eigentlich wollte unsere Lauffreundin Elke gestern ihren 40. Geburtstag im Freien und im Sonnenschein feiern. Aber das Wetter machte ihr einen dicken Strich durch die Rechnung.
Am Donnerstag brachte ich nach der Arbeit die drei Bierzeltgarnituren zu Elke nach Hause. Irgendwie war ich aber skeptisch. Als ich vorsichtig fragte, ob es sich wirklich lohnt, die Tische und Bänke dort zu lassen, lachten Elke und Heiko nur und sagten: "Platz ist in der kleinsten Hütte". Und gestern Abend haben wir dann alle gestaunt.
Elke und Heiko haben es geschafft, ihre kleine Wohnung so herzurichten, das wir alle richtig Platz und sehr viel Spaß hatten. Die Feier unter dem Dach war wirklich sehr gelungen. Die Beiden hatten kurzerhand ihr Schlafzimer ausgeräumt und dort die Sitzmöglichkeiten für mehr als 20 Gäste geschaffen. Und die Feier unter dem Dach war wirklich sehr gelungen.
Es gab ein leckeres, von Elke selbst gezaubertes Buffet. Da merkte man, das eine Profiköchin am Werke war. Nach dem Essen wurden lustige Spiele gespielt, bei denen es viel zu lachen gab. Natürlich waren Elke und Heiko die Hauptpersonen bei den Spielen.
Hier mußte Elke durch Abtasten der Männerwaden mit verbundenen Augen ihren Heiko finden.
Und es ist ihr sogar gelungen.
Heiko mußte dann anhand der Frauenhände seine Elke finden. Er hat die Falsche erwischt.
Auf jeden Fall hatten wir alle sehr viel Spaß,
und das Geburtstagskind war glücklich.
Heute haben wir uns erst einmal richtig ausgeschlafen. Trotzdem wachte ich mit leichten Kopfschmerzen auf. Ein Blick aus dem Fenster zeigte mir, das der Dauerregen noch immer nicht aufgehört hatte. Da kam Otto mit der Frage, ob ich eine Runde mit ihm laufe, gerade Recht. Eigentlich wollte ich heute Abend bei der City-Nacht in Berlin mitlaufen. Aber da ich sowieso noch keine Startnummer habe, zog ich einen Morgenregenlauf in der Natur mit Otto vor. Und das war gut so.
Dieses verliebte Ponypärchen konnten wir beobachten.
Der Hengst verfolgte die Stute.
Und dann sorgten sie für niedlichen Nachwuchs.
Und sprangen wieder fröhlich durch die Gegend.
Das Laufen im Regen machte uns Spaß, und meine Kopfschmerzen sind auch verschwunden. Wir sind eine schöne 7 km Runde um den See gelaufen, und später bin ich dann trotz Regen noch mit Hartmut dort geradelt.
Und auch das war schön. Es gibt wirklich keinen Grund, im Regen zu Hause zu bleiben.
Hartmut radelt jeden Tag eine Runde, egal, wie das Wetter ist.
Ich bin sehr stolz auf ihn.
Sogar Camper gibt es bei diesem Wetter am See.
Die Regenstimmung ist einfach schön und beruhigend.
Und heute Abend werde ich bei der City-Nacht als Betreuer und Fotograf dabei sein. Darüber berichte ich dann auf meinem Lauftreffblog.