Ein Wochenende mit vielen netten Begegnungen und schönen Ereignissen
Am Samstag wurde in Berlin der Mauerweglauf veranstaltet. Die Läufer/-innen hatten 100 Meilen (160 km) zu bewältigen. Als ich davon erfuhr, das auch meine Streakrunnerfreundin Petra hier starten möchte, wurde die Idee geboren, sie auf diesem weiten Weg ein Stück zu begleiten. Deshalb bin ich schon morgens nach Lichtenrade gefahren, um dort auf Petra zu warten. Ich wollte sie dann so weit wie möglich begleiten.
Als ich in Lichtenrade an die Strecke kam, begegneten mir gleich einige bekannte Gesichter. Die Freude war natürlich groß, als wir uns an der Strecke begegneten.
Zuerst lief mir Roland Winkler über den Weg.
wenige Zeit später folgte Grit Seidel,
und dann kam auch noch Heike Pawzik.
Kurze Zeit später folgte dann auch schon Petra.
Nun begann auch mein langer Lauf. Gemeinsam liefen wir guter Dinge und fröclich schwatzend auf dem historischen Streifen. Irgendwann klingelte mein Handy. Erika erkundigte sich, wie weit wir denn wären. Sie wartete bei Kilometer 42 am Verpflegungspunkt auf uns. Auch sie wollte es sich nicht nehmen lassen, Petra ein Stück zu begleiten.
Von hier ab ging es dann zu dritt weiter.
Ich bin ausnahmsweise mal mit Rucksack gelaufen, Inhalt Bananen, Wasser und ein trockenes Shirt.
Man weiß ja nie, was auf so einem langen Lauf passiert.
Erika hat uns einige Kilometer begleitet.
Es gab dann einen herzlichen Abschied, und wir liefen wieder zu zweit weiter.
Die Verpflegung für die Läufer ließ keine Wünsche offen.
Einmal nahm mir jemand die Kamera aus der Hand, deshalb gibt es auch ein Bild von uns beiden.
Am Wegesrand gab es auch Blumen für die Maueropfer.
Sie wurden hier am 13. August zum Gedenken abgelegt.
Petra spulte die Kilometer so locker ab, das ich sie nur bewundern konnte. Ich begleitete sie bis zur Glienicker Brücke, wo schon Marianne und Uwe auf uns warteten. Nun hatte ich bereits 32 Kilometer in den Beinen, und das war genug für einen langen Trainingslauf.
Ich durfte nun mit Uwe im Auto fahren, und Marianne übernahm die weitere Begleitung.
Bei ca. Kilometer 72 erwarteten wir die Beiden wieder,
und von nun an mußte Petra Ihren Weg alleine fortsetzen. Aber wir hatten keine Bedenken. Sie war auch hier noch so gut drauf, dass man sich keine Sorgen machen mußte. Es hat riesig Spaß gemacht, Petra auf Ihrem langen Lauf ein Stück zu begleiten. Wie es Ihr ergangen ist, wird Sie selbst berichten. Auf jeden Fall hat sie das Ziel erreicht. Das war eine ganz starke Leistung.
Während die Mauerwegläufer unentwegt Ihren Weg fortsetzten, hatten Marianne, Erika, Bianka Uwe und ich einen schönen Abend mit Max Raabe und seinem Palastorchester in der Waldbühne.
Das Ambiente hier ist einfach nur schön, und mit Max Raabe gab es viel zu lachen.
Und am Sonntag Morgen ging es nach Nauen zum Stundenpaarlauf. Weil Marianne und Erika dort als Team gestartet sind, haben sie aus praktischen Gründen gleich bei mir übernachtet. Und weil ich der Veranstalter und Hauptorganisator war, konnte ich hier nicht starten. Aber es war auch für mich sehr schön. Es wurde dank fleißiger Helfer und Sponsoren eine rundum gelungene Veranstaltung, die auch mir sehr viel Spaß gemacht hat.