99 Wörter
99 Wörter, das ist der Laufblog von Stefan, in dem ich gerne lese. 99 mal, das ist eine magische Zahl, die mich seit einiger Zeit begleitet. Nicht zuletzt diese Zahl hat mich gestern nach Eisenhüttenstadt gezogen. Nein, es waren auch die lieben Schlaubetaler,
Bianca
Annekatrin und Anett
Beate
und die leckeren Schlaubetaler :-).
Dies alles zog mich ins Schlaubetal, um dort meinen 99. Marathon zu laufen. Es war der 6. Schlaubetal-Marathon, und ich ging hier das 6. Mal an den Start. Aber dieser Start war extrem gefährdet, da mich bereits seit zwei Wochen meine rechte Achillessehne schmerzlich darauf hinweist, das ich mal eine Laufpause machen sollte. Aber ich war fest entschlossen, es wenigstens zu versuchen. Deshalb fuhr ich dann auch am Samstag Morgen mit Jeannette nach Eisenhüttenstadt. Und ich habe es nicht bereut. Schon die Begrüßung war wie immer sehr herzlich, und ich konnte sogar meinen Anton an der Garderobe abgeben, wo er den ganzen Tag sehr viel Spaß hatte.
Liebe Freunde habe ich auch wieder getroffen.
Stefan, Hanka und Steffen.
Pünktlich um 10 Uhr startete das 10 km Läuferfeld. Hier lief auch Jeannette mit und belegte in ihrer AK den 3. Platz.
Fünf Minuten Später durften wir dann auch starten. Ich hatte beschlossen, mit meiner Kamera zu laufen und das Tempo so zu gestalten, dass ich möglichst schmerzfrei voran komme. Ich weiß, das dies kein gutes Beispiel ist. Aber ich habe es nicht bereut. Ich konnte wunderbar die Strecke, das wunderbare Wetter und die Freundlichkeit der vielen netten Helfer genießen. Es war ein rundum schöner Lauf, bei dem sich der Schmerz in erträglichen Grenzen gehalten hat. Aber noch einen Lauf mit Schmerzen möchte ich nicht riskieren. Ich hatte während des Laufes auch viel Zeit zum Nachdenken. Und so habe ich dann beschlossen, meine Pläne zu ändern, und meinem Körper die nötige Ruhe zu gönnen. Deshalb wird der 100. Marathon nicht unter Tage gelaufen, sondern (hoffentlich) im Sonnenschein. Und das Schönste ist, er wird dort stattfinden, wo ich auch meinen ersten Marathon gelaufen bin. Und meine liebsten (Lauf-) Freunde haben sich heute spontan entschlossen, mich dort zu begleiten und mit mir zu feiern. So hat auch eine Pause mal etwas Gutes. Egal, was kommt, ich möchte diesen Lauf gut erholt genießen. :-)
Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, das ist der goldene Herbst.
Sonnendurchflutete Wälder, einfach nur schön.
Blühende Rapsfelder, unglaublich, aber wahr.
Goldener kann der Herbst nicht sein.
Goldene Wege entlang der Schlaube.
Die anspruchsvollsten Wege hatten eine besondere Kennzeichnung.
Ohne Worte
Hier kam ich ohne Karaoke nicht vorbei. :-)
Noch mehr Raps und blauer Himmel
Und strahlende Sonnenblumen, meine Lieblingsblumen, mitten im Oktober. :-)
Und überall freundliche Helfer, die mir das Wasser reichten.
Sogar bei km 40 standen diese netten jungen Damen und hatten für jeden ein freundliches Wort.
"Ist nicht mehr weit." :-)
Und im Ziel wurde ich vom freundlichen Veranstalterteam so herzlich Empfangen,
dass mir vor Freude die Augen schwitzten. :-)
Und ich bekam auch ein nettes Geschenk für meinen letzten zweistelligen Marathon.
Liebe Schlaubetaler, macht weiter so. Ich komme immer gerne wieder.