Berlin-Marathon 2009
Die Vorbereitungen:
Das Marathon-Wochenende begann für mich bereits am Freitag. Da wir für Samstag Abend eine private Pasta-Party geplant hatten, gab es viel zu tun. Deshalb habe ich mir für diesen Tag frei genommen.
Zuerst hieß es einkaufen. Hartmut benötigte viele Zutaten, um die leckeren Soßen für die Pasta-Party zu kochen. Dann hieß es putzen und Vorbereitungen für die Übernachtungsgäste treffen, und mittags bauten wir dann das große Partyzelt auf, um am Sonnabend wetterunabhängig zu sein. Um 16 Uhr war ich dann endlich so weit, das ich zur Marathonmesse nach Berlin fahren konnte, um meine Startunterlagen abzuholen. Dort habe ich Tina und Klaus getroffen, die mit ihrem Wohnmobil aus Bielefeld angereist waren. Sie waren meine ersten Übernachtungsgäste. Nachdem wir uns auf der Messe noch ein wenig umgesehen haben, fuhren wir gemeinsam nach Falkensee, wo inzwischen auch schon Ramona und Henry eingetroffen waren.
Nach einem gemütlichen Abend gingen wir dann zeitig schlafen, um für den Frühstückslauf am nächsten Morgen fit zu sein.
Der Frühstückslauf:
Am Samstag starteten wir um 8 Uhr in Falkensee, um am Frühstückslauf teilzunehmen. Hierzu hat Ramona einen sehr schönen Bericht geschrieben.
Es war ein schönes Gefühl, gemeinsam mit ca 12000 Läuferinnen und Läufern diesen Lauf vom Schloss Charlottenburg zum Olympiastadion zu erleben.
Die Pastaparty:
Die Pastaparty sollte ein Treffen der Streakrunner und meines Lauftreffs werden. Hartmut hatte sehr viel zu tun, um alle Gäste satt zu bekommen. Seine leckeren Soßen fanden so viel Zuspruch, dass er kaum mit dem Nudeln Kochen hinterher kam. Es sollte ja immer alles schön frisch sein. Deshalb hat er keine Nudeln vorgekocht.
Alle sind satt und zufrieden nach Hause gefahren und am Sonntag toll gelaufen. Uns hat es riesig Spaß gemacht. Wir hatten gemeinsam einen schönen Abend mit vielen netten Leuten. Nichts ist schöner, als wenn alle Gäste zufrieden waren. Das ist auch das größte Lob für den Koch.
Bilder hier
Der Marathon:
Heute hieß es wieder früh aufstehen. Um 7.07 Uhr sollte fahrplanmäßig unsere Regionalbahn zum Start fahren. Diesen Zug hat keiner verschlafen. Alle standen Pünktlich auf dem Bahnhof. Einige kamen schon mit dem Zug aus Nauen, in Falkensee wurde es dann richtig voll, und einige stiegen noch auf den Folgebahnhöfen zu.
Vor dem Kanzleramt gab es dann noch ein kurzes Lauftreff-Treffen, um das obligatorische Gruppenfoto zu schießen.

Hier trennten sich dann unsere Wege. Jeder hatte mit sich und seinen Vorbereitungen zu tun. Da wir an unterschiedlichen Orten unsere Kleiderbeutel abgeben mussten, war das auch gut so.
Kurz vor dem Start habe ich dann auch noch Elke aus dem Streakrunner-Forum getroffen. Sie musste leider wegen zu hoher Aufregung und Unpässlichkeit am Vorabend die Teilnahme an der Pastaparty absagen. Um so größer war die Freude, das wir uns hier kurz treffen konnten und gemeinsam mit Tina und Klaus, die sich dann auch noch zu uns gesellten, zu unseren Startblöcken zu wandern.
Nach dem Startschuß bin ich dann einfach nur gelaufen. Ich hing meinen Gedanken nach und merkte sehr bald, das dies nicht mein Tag ist. Ab Kilometer 10 verabschiedete ich mich von meinem Wunsch, eine Zeit unter 4 Stunden zu laufen. Meine Beine schmerzten, und ich konnte mir das nicht erklären. Vielleicht steckte noch die 24-Stunden-Staffel vom vergangenen Wochenende in mir, oder ich brauche einfach nur neue Laufschuhe.
Egal, ich habe das Beste draus gemacht. Bin locker durch gelaufen und habe das Ziel in einer akzeptablen Zeit von 04:31:41 h erreicht. Es war für mich ein sehr schöner Lauf,

Auffallend war aber, dass sehr viele Rettungswagen unterwegs waren. Das Wetter war wohl für die meisten Läufer nicht so optimal.
Anschließend habe ich auf Tina und Klaus gewartet. Wir sind dann gemeinsam nach Hause gefahren und haben den Lauf ruhig mit einem Grillabend ausklingen lassen.
Es war ein rundum schönes Marathon-Wochenende, das ich jederzeit wiederholen möchte.
Hier gibt es Bilder.