Schlaubetal Marathon 2018
Das war heute die 11.Auflage des Schlaubetal Marathon.
10 Mal bin ich hier bereits den Marathon gelaufen. Und es war jedes mal ein unvergesslich schönes Lauferlebnis. Den wunderschönen Lauf durch die herbstlich bunt geschmückten Wälder sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen.
Heute bin ich gemeinsam mit Luziana und Rafaela angereist. Wir haben uns ein Brandenburgticket für die Bahn geleistet. Mit diesem Ticket können bis zu 5 Personen für nur 29 € einen ganzen Tag durch Brandenburg reisen. Das war wirklich eine gute Entscheidung.
Meine Begleiterinnen waren super gut drauf. Und so hatten wir unendlich viel Spaß. Die brasilianische Mentalität der beiden ist so herrlich erfrischend.
Auf der Fahrt nach Brandenburg haben die Beiden erst mal ein deftiges Frühstück eingenommen. Ich habe mich darüber köstlich amüsiert.
Pünktlich um 8 Uhr erreichten wir unseren Zielort Eisenhüttenstadt. Nun hieß es noch gute 2km bis zur Inselhalle wandern. bereits im Zug gesellten sich noch weitere Teilnehmer zu uns. Unter Anderen auch die bekannte Lauflegende Sigrid Eichner.
Nach unserer Ankunft in der Inselhalle hatten wir noch genügend Zeit, um alle Anmeldformalitäten zu regeln. Luziana und Rafaela wollten hier heute ihren ersten Halbmarathon laufen.
Es war für die beiden eine völlig neue Erfahrung, überhaupt an einem Volkslauf teilzunehmen. Es machte mir richtig viel Spaß, sie bei all ihren Vorbereitungen zu begleiten und sie entsprechend zu coachen.
Wir hatten bereits vor dem Start unendlich viel Spaß. Und viele liebe Lauffreunde haben wir auch getroffen.
Eigentlich war der Plan, dass ich Luziana auf ihrem ersten Halbmarathon begleite. Aber dank der Spontanen Teilnahme von Rafaela, das ist Lucianas Freundin, durfte ich mein eigenes Rennen Laufen.
Hier die Streckenimpressionen.
Als ich das Ziel erreichte, war ich überglücklich und hoch zufrieden. Die Freundliche Stimme von STRAVA hat mich mal wieder zu einer für mich traumhaften Laufzeit getrieben. Und ein wenig war heute auch die um mich herum laufende Konkurrenz an meinem Tempo beteiligt. Irgendwie haben wir uns heute immer wieder gegenseitig angetrieben. Ich hatte ein ehrgeiziges Umfeld. Und ich gebe es gerne zu, ich wollte gewinnen. Und ich habe gewonnen. :-)
Nicht nur gegen meine potentiellen Gegner auf der Strecke, sondern auch gegen meine Konkurrenz in der AK.
Und das alles hat wieder so richtig Spaß gemacht. Ich bin wirklich total überrasch über meine momentane Leistungsfähigkeit.
Ich weiß allerdings auch aus schmerzhaften Erfahrungen, dass dies mit Sicherheit kein Dauerzustand ist. Es werden auch wieder andere Zeiten kommen. Aber auch dann werde ich den Kopf nicht hängen lassen, sondern langsam laufend die wunderschönen Landschaftsläufe genießen.
Alles hat seine Zeit, und alles hat seinen Reiz. Jetzt genieße ich erst einmal mein Leistungs-Hoch. Und ich bin auch ein wenig stolz.
Exakt eine Stunde und 12 Minuten später haben dann auch lachend und zufrieden Luziana und Rafaela als letzte Halbmarathonis das Ziel erreicht. Die ansteckende Fröhlichkeit der Beiden ist einfach nur schön.
Rafaela hat sogar noch den 1. Platz in ihrer AK belegt. :-)
Bevor es dann so langsam wieder auf die Heimreise ging, gab es noch eine Stärkung vom Veranstalter. Eine Portion Nudeln und ein leckeres Weizenbier für jeden. Und wieder stand der Spaß im Vorderg.
Und zu Hause gab es dann noch ein Eis bei Jenny´s :-)
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