Rothaarsteig mit Sommerkind
Und wieder liegt ein herrliches Lauf-Wochenende hinter mir. Drei Tage Trailrunning mit Sommerkind. Einfach nur schön.
Ich zitiere hier mal den Veranstalter:
Bestes Laufklima bei sommerlichen Temperaturen, liebevolle Bewirtung, die Landschaft des Rothaargebirge laufend erkunden und viele nette Menschen um einen herum. Besser geht es kaum
Danke an Holger Lapp und Jens Meyer für's perfekte guiding und Elke Weisener für's spontane einspringen als Sportmasseurin.
Besser kann man es nicht beschreiben. Die Touren mit Sommerkind sind immer wieder ein Genuss. Da stimmt einfach alles. Beste Betreuung, beste Organisation und immer wieder eine wunderbar familiäre Atmosphäre.
Nach einer etwas holperigen Anreise bei der Bahn, deren Einzelheiten ich Euch hier lieber ersparen möchte, erreichte ich doch noch pünktlich den Zielort und konnte um 13 Uhr mit der Gruppe auf die erste Etappe starten.
Dies verdanke ich nicht zuletzt auch der spontanen Reaktion von Carmel, die für mich eine Abholung in Hagen, einer Zwischenstation, organisiert hat, und von Daniel und Tim, die mich von der Bahn erlöst haben, und einen kleinen Umweg mit dem Auto gefahren sind, um mich einzusammeln. Danke für diese tolle, spontane Reaktion aller beteiligten.
Und so gibt es auch gleich die Fotoimpression von der ersten Etappe.
Es wurden 18 km auf dem Rothaarsteig gelaufen. Mit 35 Grad und voller Sonne war es ein sehr heißer, aber trotzdem schöner Lauf zum kennen lernen.
Mit einigen kurzen Trinkpausen und einem Zwischenstopp in einer Berghütte war es erträglich. Und es stellte sich schnell heraus, dass sich hier eine recht fitte Gruppe zusammengefunden hat.
Bereits auf der ersten Etappe passierte mir schon ein Missgeschick.Ich habe es mir nicht nehmen lassen, mal wieder den Boden zu küssen. Es ist aber alles gut gegangen. Ich konnte weiter laufen, und wurde von nun an wieder etwas aufmerksamer. :-)
Nach einem richtig leckeren Abendbrot in der Gemeinschaft der Gruppe gönnte ich mir noch einen schönen Abendspaziergang, um ein wenig die Gegend zu erkunden.
Und dann machten wir uns gemeinsam auf den Weg, um die Mondfinsternis zu bewundern. Aber der Mond hat sich hinter der einzigen Wolke versteckt, die ausgerechnet an diesem Abend am Himmel war.
Am Samstag durften wir erst einmal ausschlafen. Nach einem üppigen Frühstück standen dann wieder 2 Shuttlebusse vor dem Hotel, die uns zum Startort bringen sollten.
Heute starteten wir um 10 Uhr an der Siegquelle. Zuerst gab es das übliche Aufwärmprogramm. Dann ging es gemächlich auf die zweite Etappe.
Kurz nach dem Start setzte ein leichter Regen ein, der uns dann auch fast auf der gesamten Strecke begleitete. Die Temperatur war mit 24 Grad auch erträglich.
Auf halber Strecke gab es eine Turmbesteigung mit herrlichen Aussichten.
Bei Kilometer 14 erwartete uns Carmel mit einem leckeren Buffett. Hier konnten wir uns noch einmal ordentlich stärken und Kräfte sammeln für die letzten 11 km.
Mit dem Tempo habe ich mich heute zurück gehalten. Gemeinsam mit Holger bildete ich bei netten Gesprächen das Schlusslicht.
Erst kurz vor dem Ziel der heutigen Etappe kam die Sonne wieder heraus. Alles lief optimal, und nach 25 km warteten auch wieder unsere Shuttlebusse, um uns zu unserem Hotel zurück zu bringen.
Der Sonntag startete ebenfalls wieder mit einem leckeren Frühstück. Heute sollten es noch einmal 17 Laufkilometer werden.
Die Shuttlebusse standen pünktlich um 9:30 Uhr vor der Tür, und los ging es zum Start unserer letzten Etappe.
Heute fand die Turmbesteigung bereits vor dem Start statt.
Wir starteten am Rhein-Weser-Turm. Die Strecke war wieder traumhaft schön. Es war auch nicht mehr ganz so warm, und der Himmel war etwas bewölkt. So war es auch wieder ein angenehmes Laufen.
Es gab auch ab und zu kleine Pausen, um die Gruppe wieder zu vereinen, und wir hatten ganz viel Spaß.
Die heutige Etappe endete wieder direkt an unserem Hotel, wo uns nach 17 km Carmel wieder mit süßen Leckereien und Getränken erwartete.
Nun durften wir auch alle noch im Hotel duschen, bevor wir mit einem letzten gemütlichen Beisammensein das herrliche Wochenende ganz langsam ausklingen liessen, und uns wieder auf die Heimreise begaben.
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