Fünf-Seen-Lauf Schwerin
Eigentlich wollte ich hier gar nicht mehr laufen. In meiner Planung stand schon der Thüringen-Ultra. Hier wollte ich gemeinsam mit Monika in einer Zweier-Staffel laufen.
Aber Monika hat mich überredet, doch noch einmal in Schwerin zu laufen. Aufgrund der vielen Veränderungen hatte ich dazu eigentlich keine Lust. Aber Monika hat mich überzeugt, dem Veranstalter eine Chance zu geben. Sie hatte in weiser Voraussicht auch schon rechtzeitig ein schönes Zimmer in der City gebucht. Also meldeten wir uns für den Halbmarathon und freuten uns auf das Wochenende.
Zur Tradition gehört es hier auch, dass wir uns am Freitag Abend vor dem Lauf mit lieben Lauffreunden zum Essen treffen und gemeinsam den Abend verbringen.
Allerdings mussten wir auch hier umdisponieren, weil jetzt alles sehr zentral gelegen ist. Aber es fand sich auch in der Innenstadt ein nettes Restaurant. Der große Vorteil war, dass hier alles fussläufig zu erreichen war.
Unterkunft, Startnummernausgabe, Restaurant sowie Start und Ziel, alles lag dicht beieinander. Das hat auch was. Nach unserer entspannten Anreise konnten wir das Auto abstellen und gemütlich den Nachmittag verbringen.
Am Samstag hatten wir sehr viel Zeit zum Ausschlafen und Frühstücken. Ein großes Plus war auch, dass wir unser Zimmer in der Pension bis nach dem Lauf nutzen durften. So konnten wir all unsere Sachen dort lassen und sind nach dem Frühstück ganz gemütlich in unserer Laufkleidung zum Start gegangen und haben uns am Schloss und im Schlosspark die Zeit vertrieben.
Leider sollte unser Start der letzte sein. Das hat uns nicht so gut gefallen. Es war ja auch ein sehr warmer Tag. Und dann den Halbmarathon in die Mittagshitze zu schicken, fanden die wenigsten toll. Der Veranstalter wollte damit den 10km-Läufern die Chance geben, anschließend auch noch auf den HM zu starten. Das war nicht so optimal. Vielleicht sollte man darüber nochmal nachdenken. Wenn es schon so sein soll, dann doch wenigstens umgekehrt.
Aber ich frage mich ernsthaft, ob so ein Doppelstart wirklich Sinn macht.
Na ja, wir haben uns die Zeit vertrieben. Haben die anderen Starter vor uns bejubelt, Freunde getroffen, Fotos und gemacht.
Irgendwann war es dann endlich soweit. Pünktlich um 11:15 Uhr fiel dann auch unser Startschuss.
Kurz nach dem Start habe ich dann endlich auch Kathrin getroffen. Ich hatte immer wieder nach ihr Ausschau gehalten. Und plötzlich war sie da. Darüber habe ich mich sehr gefreut.
Nach der kurzen Begrüßung ging es dann weiter auf der etwas verwinkelten, aber wunderschönen Runde, die auch etwas anspruchsvoll gestaltet war. Besonders auf den letzten Kilometern wurde uns noch einiges abverlangt.
Ich fand schnell meinen Rhythmus und konnte den Lauf so richtig geniessen. Mit der gelaufenen Zeit war ich am Ende auch sehr zufrieden.
Fazit: Es hat Spaß gemacht. Aber ob ich wieder komme, steht noch in den Sternen.
Ich warte mal auf die nächste Ausschreibung. und dann wird entschieden.
Thüringen lockt mich immer noch :-)
Hier noch Impressionen von der Strecke
Den Nachmittag habe ich dann noch ganz entspannt mit Ilka und Peter verbracht, bevor uns die Regionalbahn um 18 Uhr wieder nach Hause gebracht hat. Das Drumherum mit lieben Freunden gefällt mir an Schwerin immer besonders gut.
Ich komme bestimmt mal wieder nach Schwerin, aber wann, steht in den Sternen.
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