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Hamburger Kost-nix-Ultra

6. Januar 2018 , Geschrieben von Laufmauselke

Da hatte jemand eine Idee, und die war toll. Und ich habe wieder einmal festgestellt, man wird alt wie eine Kuh, und man lernt immer noch dazu.

Heute möchte ich mich bei Dennis Brandt bedanken. Er hatte die Idee zu diesem Lauf, und ich war total begeistert.

Erstens weil ich Hamburg liebe, und zweitens, weil ich solche Herausforderungen mag. 

Dennis hat uns eingeladen, in Hamburg auf dem Alsterweg einen Ultra zu laufen. Der vorgegebene Track war 50km lang. Ganz einfach, dachte ich. Immer nur an der Alster entlang. da kann ja nichts schief gehen. Aber weit gefehlt. Eigentlich kann immer etwas schief gehen. :-)

Ich habe mich auf den Tag und auf den Lauf gefreut. Und so ging es heute früh um 3:10 Uhr mit FlixBus nach HH. Ich stand dann auch überpünktlich vor der Elbphilharmonie um dort Dennis und die kleine Läuferschar zu treffen. Alles klappte hervorragend.

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Start am ZOB in Berlin
Start am ZOB in Berlin
Start am ZOB in Berlin
Start am ZOB in Berlin

Start am ZOB in Berlin

Die Stimmung vor dem Start war hervorragend
Die Stimmung vor dem Start war hervorragend
Die Stimmung vor dem Start war hervorragend
Die Stimmung vor dem Start war hervorragend
Die Stimmung vor dem Start war hervorragend
Die Stimmung vor dem Start war hervorragend

Die Stimmung vor dem Start war hervorragend

Jeder Teilnehmer bekam eine liebevoll bestickte Startnummer aus Stoff. Meine glitzerte sogar. :-)

Jeder Teilnehmer bekam eine liebevoll bestickte Startnummer aus Stoff. Meine glitzerte sogar. :-)

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Pünktlich um 8:30 Uhr schickte uns Katja auf die Strecke. Sie war die gute Seele im Hintergrund. Und es zeigte sich später, dass es gut war, dass wir sie hatten.

Schnell waren nach dem Start fast alle Läufer verschwunden. Es waren offensichtlich alles flotte Hirsche, die das gestartet sind. Ich lief in einer Vierergruppe mit Susi, ihrem Mann und einem Freund der Beiden. Für mich waren alle Teilnehmer fremd, uns so war ich froh, dass ich mit Susi  eine gute Begleitung hatte. Wir hatten ein schönes Tempo und konnten uns nebenbei unterhalten. Es waren schöne Gespräche, und die Kilometer flogen an uns vorbei.

Zuerst ging es durch die Hafencity und die Speicherstadt bis zur Alster. Nachdem wir die Binnenalster passiert hatten, ging es an der Außenalster entlang. 

Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra

Nach ca. 12km gönnten wir uns die erste Trinkpause und einen Fotostopp.

Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra
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Dann ging es zügig weiter. Aber langsam wurden mir die Anderen zu schnell. Nach 15 km bat ich Susi, nicht mehr auf mich zu warten. Ich wollte niemand mehr aufhalten und alleine weiter laufen. Ich bin eben nicht mehr so schnell. Und ich wollte auch Fotos machen, und damit niemanden nerven.

Dann überraschte uns der erste leichte Regenschauer. Zum Glück hatte ich einen leichten Regencape im Gepäck. Damit blieb ich und meine Rucksack wenigstens trocken.

Susi hatte mir freundlicher Weise noch ein wenig beschrieben, wo ich lang laufen muss. Immer an der Alster entlang, dann kann nichts schief gehen. Eine Weile sah ich die Drei auch noch in der Ferne laufen, bis sie dann meinen Blicken ganz entschwunden waren.

Und dann wurde es hart. Immer an der Alster entlang ging gar nicht mehr. Die Wege waren komplett überflutet. Es hatte hier tagelang geregnet, und das liess die Alster erheblich über die Ufer treten.

Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra

Ich kämpfte mich durch schlammige Passagen, watete Mehrfach durchs Wasser, musste umgestürzte Bäume übersteigen und meine Schuhe bleiben im Schlamm stecken.

Mehrfach musste ich die Strecke verlassen, so dass ich zum Schluss als Ortsunkundige keinen Durchblick mehr hatte, wo ich mich befand.

Hinzu kam auch noch die Angst, dass mein Handy-Akku schlapp macht. Dann hätte ich mich auch damit nicht mehr orientieren können.

Da ich mir den Track vorher gut angesehen hatte, wusste ich, das man die vorgegebenen 50km auch gut abkürzen konnte, um ans Ziel zu kommen. Und deshalb fasste ich den Entschluss, nicht mehr durch den Alsterpark zu laufen. Ich hatte Angst vor Unterkühlung und mich hoffnungslos zu verlaufen.

Im Zielhotel wartete Katja und eine warme Dusche auf uns. Ein Anruf bei Katja genügte, und sie schickte mir den Standort.

Nun bemühte ich nur noch Google Maps, um auf dem kürzesten Weg das Ziel zu erreichen. Und das war gut so. 

Am Ende standen 31,69 km zu Buche. Damit bin ich sehr zufrieden. Und es gab eine wunderschöne, sehr persönliche Medaille. Das war alles sehr liebevoll von Katja und Dennis organisiert.

Hamburger Kost-nix-Ultra
Hamburger Kost-nix-Ultra

Nachdem ich mich geduscht habe und wieder warm und trocken gekleidet war, erwartete ich gemeinsam mit Katja die nach und nach eintreffenden Finnischer.

Alle Teilnehmer haben Erfolgreich das Ziel erreicht. Nachdem wir uns alle erholt und gestärkt haben, trennten sich unsere Wege. Für mich und Max gab es im Hause Brandt noch eine leckere Pizza. Dann Shuttlete uns Dennis zur U-Bahn und mein FlixBus brachte mich überpünktlich wieder nach Hause.

Schön war es in Hamburg. Und wenn es passt, bin ich beim nächsten Kost-nix-Ultra wieder dabei.

Unser Zielhotel

Unser Zielhotel

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