Nochmal für Athen, heute am Müggelsee
Nun ist meine Vorbereitung für Athen langsam abgeschlossen. Heute bin ich nochmal mit einigen Lauftreffs am Müggelsee gelaufen. Der Halbmarathon dort ist wirklich ein Geheimtipp.
Nicht nur die Stimmung und die Strecke waren gut, sondern auch das Wetter hat es wieder mal richtig gut mit uns gemeint.
Gemeinsam mit Thomas bin ich mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch Berlin gefahren. Es hat hervorragend geklappt, und so waren wir pünktlich eine Stunde vor dem Start vor Ort und hatten genügend Zeit, uns hier umzuschauen und unsere Startnummern in Empfang zu nehmen.
Hier habe ich auch viele Bekannte getroffen. Schliesslich war ich ja früher auch mal sehr aktiv in der Berliner Laufszene. Und so hat es mir auch mal wieder Spaß gemacht, alte Bekannte zu treffen.
Besonders gefreut habe ich mich über Ecky Broy, der mal wieder als Chefmoderator vor Ort war.
Etwas später tauchten dann auch Frank und Ralf auf. Das sind unsere schnellen Hirsche vom Lauftreff.
Danach wurde es dann richtig voll. Es gab einige Probleme bei der Kleiderabgabe. Mit solch einem Andrang hatte man dort nicht gerechnet. Aber es wurde schnell für personelle Verstärkung gesorgt, und so konnte der Startschuss dann auch pünktlich um 10 Uhr fallen.
Wir schafften es noch, ein Selfie zu machen. Dann ging es auch schon los.
Gemeinsam mit Thomas ging ich auf die Strecke. Aber es dauerte nicht lange, da war er schon verschwunden. Und so trottete ich wieder vor mich hin, und bekam nach ca. 3 km auch wieder kurz das Schlussfahrrad zu sehen. Das war aber nach einer Wendeschleife, und es waren noch einige Leute zwischen uns.
Bis Kilometer 7 blieb ich in meinem Schlurf- Schlappschritt. Dann passierte etwas, was ich überhaupt nicht vertragen kann. Ein Läufer stampfte an mir vorbei, setzte sich vor mich, und wurde automatisch wieder langsamer. Also musste ich wieder an ihm vorbei. Dieses Spiel wiederholte sich dann noch 3 oder 4 mal. Das nervte mich total. Was kann man dagegen tun?
So beschloss ich dann, diesen Typen irgendwie los zu werden. Zwei Varianten waren möglich. Entweder ich lasse mich zurück fallen und schlurfe weiter vor mich hin, oder ich zünde den Turbo und versuche, ihn abzuhängen.
Ich entschied mich für die zweite Variante und musste feststellen, dass mir das schnellere Laufen Spass machte. So langsam begann ich das Feld von hinten aufzurollen und hatte sogar Spaß daran.
Das Trampeltier war ich los, und ich bin dann tatsächlich sehr weit vor dem Schlusslicht ins Ziel gelaufen. Und es hat Spaß gemacht.
Da geht wohl doch noch einiges, man muß es mir versuchen. :-)
Fazit: wieder ein schöner, sehr empfehlenswerter Lauf. Athen kann nun kommen.
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