Tag 10, 300 km in 30 Tagen
Tag 10, 26km, gesamt: 121,51 km
Heute ist Sonntag, 29.11.2015, Erster Advent. Für mich steht der Ratzeburger Adventslauf auf dem Plan. Diesen wunderschönen Lauf bin ich schon öfter gelaufen. In den letzten Jahren war das leider nicht mehr möglich, weil der Termin sich immer mit meiner Zypern-Reise gebissen hat.
Da ich dieses Jahr nicht nach Zypern gereist bin, hat es sich angeboten, mal wieder in Ratzeburg zu starten. Philippa hat mich mit ihrer Anmeldung auf Facebook daran erinnert, und ich habe mich sofort angemeldet. Dieser schöne Lauf ist immer hoffnungslos ausgebucht. Ich hatte wirklich Glück, das ich noch eine Startnummer bekommen habe. Und ich habe mich auf den Lauf gefreut.
Heute hiess es dann früh aufstehen. Um 7 Uhr startete ich mit dem Auto. Allerdings sind 240 km Hin- und Rückfahrt für einen 26 km-Lauf doch schon ganz schön heftig. Das werde ich sicherlich so nicht noch einmal tun.
Frühstück gab es dann für mich auf der Autobahn.
Nach fast 3 Stunden fahrt kam ich in Ratzeburg an und fand auch gleich einen guten Parkplatz nahe der Startnummernausgabe. Ich nahm meine Startnummer in Empfang und hatte dann genügend Zeit, mich auf den Lauf vorzubereiten.
Das große Problem war heute die Wahl der Kleidung. Es war nicht sehr kalt, aber laut Vorhersage sollte es Wind und Regen geben. Ich entschied ich mich für ein langes Shirt und meine Lieblingslaufweste. Zusätzlich band ich mir eine leichte Regenjacke um die Hüfte. Nun konnte es los gehen.
Kurz vor dem Start wurde es auf dem Ratzeburger Marktplatz richtig voll. Trotzdem traf ich Philippa, oder besser gesagt, sie traf mich. :-)
Schön, das wir uns begegnet sind.
Die Zeit bis zum Start verging wie im Flug. Pünktlich um 11:15 Uhr setzte sich das riesige Läuferfeld in Bewegung. Langsam schlängelten wir uns voran. Niemand versuchte hier Tempo zu machen. Es war eine sehr schöne, entspannte Atmosphäre, wie immer in Ratzeburg.
Noch mehr Streckenfotos habe ich mir heute wegen der Wetterlage erspart. Es regnete immer mal wieder und es war trübe. Da macht es auch keinen Spaß, immer wieder die Kamera zu strapazieren. Nach 2:46 h erreichte ich recht entspannt das Ziel, aber mir wurde schnell Kalt, und ich merkte doch, dass es mich ganz schön geschlaucht hat. Zum Glück gab es nach dem Zieleinlauf eine warme Hühnersuppe mit Fleisch und Nudeln. Nur eine Dusche gab es nicht. Das war für mich nicht so schön, weil ich noch eine lange Heimfahrt vor mir hatte.
Ich zog mir trockene Sachen an und startete die Heimreise.
Vom Veranstalter gab es noch eine schicke Mütze, und ich habe Christel und Michael, zwei liebe Freunde, die mich mal zu diesem Lauf gebracht haben, getroffen. Darüber habe ich mich auch sehr gefreut.
Fazit, nach wie vor ein sehr schöner Lauf bei jedem Wetter. Aber für mich war es wahrscheinlich das letzte Mal. Die An- und Abfahrt ist einfach zu lang für einen Tag.
Früher haben wir das mit einem schönen Wochenende in der Jugendherberge verbunden. Das würde ich sicher auch gerne wieder tun. :-)
Man soll niemals nie sagen. :-)