Overblog Folge diesem Blog
Edit post Administration Create my blog
Blog von Laufmaus Elke

Mein 10. Lauf im Schlaubetal

16. Oktober 2016 , Geschrieben von Laufmauselke

Gestern war es wieder soweit. Zum 10. Mal zog es mich in das schöne Schlaubetal zum 10. Schlaubetal-Marathon.

Auch für mich war es der 10. Lauf im Schlaubetal. Die liebevolle Organisation und die wunderschöne Strecke ziehen mich immer wieder dort hin.

Gemeinsam mit Uta und Steffen ging es zeitig los in Richtung Schlaubetal.

Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal

Wie gewohnt kamen wir zeitig genug in der Inselhalle an, um in aller Ruhe unsere Startnummern in Empfang zu nehmen und es blieb noch genügend Zeit, Lauffreunde zu treffen, sich auszutauschen und Fotos zu schiessen. Hier waren wie gewohnt die Radiergummis in der Überzahl.

Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal

Pünktlich um 10 Uhr standen wir am Start und wurden auf die Strecke geschickt. Schnell war das große Läuferfeld entschwunden, und ich lief allen hinterher. Ich wollte einfach nur ruhig durch laufen und so gut wie möglich das Ziel erreichen.

Ehrlich gesagt wusste ich schon gar nicht mehr, wie es sich anfühlt, einen Marathon zu laufen. Ich glaube, meinen letzten Marathon bin ich in diesem Jahr im April in Hamburg gelaufen. Und meine täglichen Laufstrecken sind auch nicht wirklich lang gewesen.

Eine optimale Marathonvorbereitung sieht definitiv anders aus. Dessen war ich mir durchaus bewusst.

Als ich so in Gedanken versunken vor mich hin lief, gesellte sich Cristian zu mir. Er wollte die 10,5 km Runde laufen, und es entwickelte sich ein Gespräch. So trabten wir beide die ersten 4 km fröhlich schwatzend gemeinsam. Dann miusste er abbiegen, und ich war wieder allein unterwegs. Die gemeinsamen Kilometer waren schön. Am liebsten wäre ich mit abgebogen. :-)

Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal

Während ich so vor mich hin lief, gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Meine Erinnerungen an vergangene Läufe hier im Schlaubetal. So alleine war ich hier noch nie unterwegs. Voriges Jahr bin ich mit Monika gelaufen. Einige Jahre war auch mein Lauftreff zahlreich vertreten. Ja, es kamen viele schöne Erinnerungen auf.

Plötzlich wurde ich von zwei Radfahrern überholt. Es waren nette Jungs vom DRK, die uns Läufer ständig im Auge behalten, ob es uns auch gut geht. Sie wurde fast zu meinen ständigen Begleitern auf der Strecke. Aber es kam noch schlimmer.

Nach einer kurzen Buschpause hatte ich ab ca. km 15 das Schlußfahrrad hinter mir. Das wollte ich kaum glauben. Aber es war da. Ich war die letzte in diesem Rennen. Diese Erfahrung hatte ich hier noch nicht gemacht.

Mein 10. Lauf im SchlaubetalMein 10. Lauf im Schlaubetal

Das Mädel begleitete mich nun durch das gesamte schöne Schlaubetal.

Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im Schlaubetal

Das war für mich mental nicht gerade aufbauend. Mehrmals habe ich überlegt, ob ich einfach den Lauf beenden soll. Ab Kilometer 20 kam dann auch der vorhergesagte Regen. Zum Glück hatte ich meine leichte Regenjacke dabei. So wurde der Regen nicht zu einem Problem.

Mein Problem war rein mentaler Natur. Hinter mir und dem Besenwagen bewegte sich nun auch noch das Schlußfahrzeug, um die Strecke von den Spuren des Laufes zu beräumen.

Und ich traute mich auch nicht mehr zu bummeln und Bilder zu machen. Aber ich lief und lief und lief.

Auf einmal tauchten vor uns wieder Läufer auf. Ich fasste Hoffnung, das Besenfahrrad wieder los zu werden. Das Mädel war zwar sehr nett, aber ich konnte auch gut auf ihre Begleitung verzichten. :-)

Und es gelang mir tatsächlich, die vor mir laufenden Läufer zu erreichen. Dann hörte ich nur noch ein kurzes "tschüss, mach´s gut", und schon trabte ich wieder allein durch die Landschaft.

Nun hatte ich noch gute 10 km vor mir, um wieder meinen Gedanken nachzuhängen. Und es ging mir immer noch richtig gut. Das sollte sich auch bis in´s Ziel nicht ändern.

Mein 10. Lauf im Schlaubetal
Mein 10. Lauf im SchlaubetalMein 10. Lauf im Schlaubetal

Ich habe mein Ziel erreicht. mein 10. Lauf im Schlaubetal ist Geschicht. Und es geht mir richtig gut.

Nun freue ich mich auf meinen nächsten Lauf in Hilden am kommenden Wochenende.

Diesen Post teilen

Repost 0

Kommentiere diesen Post